18.Mai.2011
Der Standort des Aquariums steht fest, die Größe ebenso. Jetzt wird noch die Einrichtung benötigt. Viele Geschäfte bieten Einstiegspakete an, z.B. ein 60 oder 80 Liter Aquarium mit Innenfilter, Heizstab und Deckel mit integrierte Beleuchtung. Solche Angebote sind meistens billiger als die Einzelteile, also sehr zu empfehlen, überhaupt für den Einstieg. Dazu wird noch ein Bodengrund benötigt, speziellen Aquarienkies, den es auch in verschiedenen Farben und Körnungen gibt. Außerdem Pflanzen – für manche sind die Pflanzen soger die Hauptattraktion eines Aquariums. Wer ausgeprägte gärtnerische Ambitionen ausleben möchte schafft sich gleich einen Nährboden für die Pflanzen an, der unter dem Kies eingebracht wird. Nach dem Befüllen mit Wasser und ggf die Bepflanzung wird das Aquarium nun in Betrieb genommen, d.h. Heizung, Filter und Licht sollen normal laufen.
Achtung: Noch KEINE Fische anschaffen! Ein Aquarium benötigt eine Einlaufzeit von 3-4 Wochen. In diesem Zeitraum bilden sich natürliche Bakterien die benötigt werden, um die Schadstoffe im Wasser abzubauen. Auf jeden Fall MUSS man den 'Nitrit-Peak' abwarten, der sich nach etwa 3 Wochen einstellt. Eine zwischenzeitliche Trübung des Wassers ist ganz normal. Zur Sicherheit einmal pro Woche einen Waserwechsel von etwa 30% vornehmen. Bevor man dann auch nur an den Kauf von Aquarienbewohnern denkt, sind die Wasserwerte zu prüfen. Dazu gibt es im Handel Teststreifen zu kaufen. Wenn der Nitritwert 0 anzeigt (mehr sollte nie angezeigt werden, sonst gibt es ein ernstes Problem) können die Fische jetzt kommen. Aber bitte: Nicht alle auf enmal!

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jelene
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Wenn nun mal die grundlegenden Voraussetzungen für die Zierfischhaltung erfüllt sind, kann es ans Einkaufen gehen. Hier empfiehlt sich, ein Zoofachgeschäft, oder besser gleich ein Aquariengeschäft aufzusuchen, da die Angestellten in der Regel über mehr Kenntnisse verfügen als z.B. in der Tierhaltungsabteilung eines Baumarkts. Es gibt auch Fachgeschäfte für die Meeresaquaristik, jedoch bei Weitem nicht so viele wie für die viel häufigere, da weniger kostspielige Süsswasseraquaristik.
Die gängigen Beckengrößen beginnen bei 60 Liter, eine ausreichende Einstiegsgröße und daher auch für Kinder geeignet aber achtung: Fische wachsen, und wenn es ihnen gut geht, vermehren sie sich auch – unter Umständen sehr fleßig! Daher, wenn man wirklich nur ein kleines Becken haben möchte, muss man sich bei der Auswahl der zukünftigen Bewohner etwas zurückhalten (auch wenn es schwer fällt). Weitere gängige Größen sind 80, 120, 160, 200, 240 und 300 Lliter – nach oben gibt es keine Grenze. Jedoch immer die Statik bedenken, ein gefülltes Aquarium hat ein beträchtliches Gewicht (so wiegt ein 120 Liter Aquarium auch schon um die 120 kg oder mehr). Bei größeren Aquarien ist es am besten sie an der Wand (und nicht mitten im Zimmer) zu stellen, es sei denn, die Zwischendecke ist z.B. aus Beton.

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Bill Ward's Brickpile
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Wenn Mann/Frau das erste Mal ins Zoofachgeschäft geht ist es ein Leichtes, sich von den vielfältigen Farben und Formen der vielen herumschwimmenden potentiellen Mitbewohnern blenden zu lassen. Es gilt aber dabei einigen Regeln zu beachten. So muss man bereits beim Kauf des Aquariums Überlegungen anstellen ob man Platz und Zeit hat, sich darum zu kümmern. Der Platzbedarf eines 60-liter Aquariums ist zwar schnell errechnet, in der Regel nimmt so ein Behälter eine Fläche von 60 x 30 cm ein, und die wird bei den meisten wohl vorhanden sein. Trotzdem muss man bedenken, dass die Fläche belastbar sein muss (man kann mit 1 kg Gewicht per Liter Wasserinhalt plus Einrichtungsgegenständen wie Steine usw rechnen), auch muss sie eben sein, nicht direkt im Licht stehen (sonst ist mit unmäßigem Algenwachstum zu rechnen) und es müssen mehrere Steckdosen erreichbar sein, um das Filter, den Heizer und das Licht anstecken zu können. Das waren mal die praktischen Überlegungen. Aber es gäbe da noch was: Wer kümmert sich im Urlaub um die Aquarienbewohner? Wäre auch diese Frage geklärt, kann getrost mit dem Einkauf begonnen werden!

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barron
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